SchwulWandern Braunschweig
SchwulWandern Braunschweig

Wandern im Naturpark Südheide

Samstag den 13. September

 

Es geht vom kleinen Heidedorf Weesen über das den Heidschnuckenweg in die Misselhorner Heide, die zu diesem Zeitpunkt hoffentlich noch in voller Blüte steht. Ob dem so ist, könnt Ihr im nachstehenden "Heideblüten-Barometer" sehen: www.lueneburger-heide.de/Stand_der_Bluete.html

 

Wir treffen uns um 10:30 Uhr in Weesen, das etwa zwei Kilometer östlich von Hermannsburg liegt. Den Wanderparkplatz findet Ihr im alten Dorf, er liegt neben einer Grünfläche rechts an der Kreuzung der Weesener Straße mit dem Postweg.

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist die große Eiche, die mitten auf dem Dorfplatz steht. Wir folgen bei unserer Wanderung dem Verlauf des Heidschnuckenweges, einem 223 km langen Fernwanderweg, der von Harburg bis nach Celle verläuft.

 

Von der Eiche aus geht unser Weg zum Warmlaufen zuerst über Graswege durch Felder. Nach anderthalb Kilometern erreichen wir die Misselhorner Heide. Sie gehört zum Naturschutzgebiet „Heideflächen mittleres Lüßplateau“.

 

So beschreibt der Wanderführer des Heidschnuckenweges diesen Abschnitt unserer Wanderung.

„Wie ein lang gestreckter Bogen spannt sich die Misselhorner Heide durch den Wald. Schmal ist der Heidestreifen. Der Weg verläuft meistens auf dem oberen schmalen Pfad durch die Heide. Sandkuhlen, Wacholderbüsche, vereinzelt hübsch ausladende Kiefern. Die Heide kratzt an den Schuhen, der Sand knirscht unter der Sohle. Wie ein Riegel schiebt sich ein kleines mit Kiefern bestandenes Tälchen über den Weg. Dann bleibt nur noch ein breiter Heidestreifen. Schließlich öffnet sich das Tiefental. Obwohl nur wenige hundert Meter breit, beeindruckt das Panorama vom Waldrand. Es muss die Ruhe sein. Und der nahe Wald. Er gibt Geborgenheit. Nur wenige Besucher verlieren sich hierher. Auf dem Pfad geht es durch die Heide hinab in die Senke – das Tiefental. Dann werden die Kiefern dichter. Der Wald ist abwechslungsreich. Stille, nur das Summen des Waldes ist zu hören. Nach der Überquerung der Landstraße wird der Wald gleichmäßiger. Die einheitlich hohen Kiefern sind nach der letzten großen Feuerbrunst der Lüneburger Heide angepflanzt worden. Im August 1975 wütete hier der bislang größte Waldbrand in der Bundesrepublik Deutschland. Fast nur noch schwarze Stümpfe auf mehr als 8.000 Hektar Wald. Fünf Feuerwehrmänner starben in den Flammen. Dort, wo das Feuer damals ausgebrochen sein soll, steht heute am Angelbecksteich ein Gedenkstein.“

(http://www.heidschnuckenweg.de/etappen/)

Wir umrunden den idyllisch gelegenen Angelbecksteich, rasten hier ein zweites Mal. Dann verlassen wir den Heidschnuckenweg und gehen über einen Fahrweg direkt nach Norden, vorbei am Hiesterhof und über einen Grasweg zurück zur Heidefläche Misselhorn. Das letzte Stück Weg gehen wir wie auf dem Hinweg zurück nach Weesen. Im Hotel und Café „Im Wiesengrund“ erwartet man uns zur abschließenden Einkehr.

Zahlen, Daten, Fakten zur Wanderung:

-  Samstag, den 13. September

- Treffen in Braunschweig am Mensaparkplatz um 9:00 Uhr

- Startpunkt: Wanderparkplatz 29320 Hermmansburg / Weesen, Raakamper Weg 1

- Link auf Google Maps zum Planen der Anfahrtsroute.

- Beginn der Wanderung 10:30 Uhr

- Der Weg ist insgesamt etwa 18 km lang.

- Es gibt keine Höhenunterschiede, so dass die Gesamtstrecke einfach zu gehen ist.

- Ende der Wanderung voraussichtlich 17:00 Uhr

- Wanderführer: Michael

 

Beschreibung der Anfahrt:

Von Braunschweig aus über die Bundesstraße B 4 in Richtung Uelzen fahren. Dabei auf die zahlreichen Blitzkisten achten! Im Ort Sprakensehl nach links in Richtung Unterlüß fahren. Am Ortseingang Unterlüß links in Richtung Hermannsburg abbiegen. Etwa fünf Kilometer nach dem kleinen Ort Lutterloh nach rechts in Richtung Weesen auf den Postweg abbiegen. Bis in die Ortsmitte fahren, der Wanderparkplatz befindet sich an der rechten Straßenseite. Strecke: 88 km, Dauer: 1:15 Minuten.

 

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